Druckvorstufe >> Satz/ Reinzeichnung
Satz/ Reinzeichnung

... das erste Layout/Rohlayout dient der Visualisierung und zur Vorlage für den Kunden. Nach der Freigabe durch den Kunden oder eventueller Korrekturen des ersten Rohlayouts, wird dieses Rohlayout weiter bearbeitet und verfeinert. Nach der Rohlayoutphase beginnt dann die Reinlayoutphase. In diesem Stadium werden die endgültigen Bilder und Grafiken verwendet und der Stand aller Seitenelemente ist festgelegt. Auch wird ein eventueller Blindtext, der zur Layoutorientierung diente, dann mit dem endgültigen (lektorierten und freigegebenen) Text im Reinlayout ersetzt. Elemente, die zum Zeitpunkt der Rohlayoutphase noch nicht vorliegen, werden mit Platzhaltern versehen, etwa Blindtext oder Rohscans, und können nachträglich ausgetauscht werden. Die endgültige Positionierung und Auswahl aller Seiteninhalte muss vor der Reinzeichnung in der Reinlayoutphase abgeschlossen sein. Hierzu zählen auch alle Texte, Headlines, Grafiken, Fotos, Illustrationen und Bildausschnitte. Nach Freigabe des finalen Reinlayouts beginnt die Reinzeichnungsphase. In dieser Phase werden die drucktechnisch notwendigen Parameter eingestellt. Dazu zählen Randbeschnitt, Farbmanagement und Trapping. Die Reinzeichnung wird in der Regel am Ende der graphischen Gestaltung einer Drucksache angelegt. Zum Abschluss der Reinzeichnung kann ein PDF erzeugt werden, das in der Druckerei direkt zur Plattenbelichtung benutzt wird.